Aktuelles zum Corona-Virus

Wichtige Informationen und Hilfestellungen

 18. März 2020
CORONAVIRUS INFORMATIONEN

Das Leben mit Corona greift in alle Bereiche unseres Lebens und Arbeitens. Mit diesem Sonder-Newsletter informieren wir Sie über die aktuelle Situation im Tourismus und zur Arbeit in der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus.

+++Update 11.08.2020+++

Betriebe und Einrichtungen, die bereits zur Erhebung der Kontaktdaten ihrer Gäste verpflichtet sind, dürfen ab 6. August keine E-Mail-Adressen mehr erheben. Dies geht aus der aktualisierten Fassung der Corona-Verordnung hervor, die ab 6. August gültig ist.

Als Grund führt die Landesregierung in einer Pressemitteilung datenschutzrechtliche Bedenken an. Die Datenverarbeitung mittels E-Mail genüge “häufig nicht den Anforderungen der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung”.

Beherbergungsbetriebe, das Gastgewerbe, Freizeitparks und andere Anbieter sind laut § 14 CoronaVO verpflichtet, die Daten ihrer Gäste zu erfassen und für vier Wochen zu speichern (siehe auch § 6 CoronaVO).

+++Update 10.08.2020+++

Aktuell ist neben Luxemburg auch Belgien, mit der Region Antwerpen, sowie Spanien mit den autonome Gemeinschaften Aragó, Katalonien und Navarra eingestuft.
Eine aktuelle Übersicht zu den aktuellen Corona-Risikogebieten finden Sie HIER!

Allgemein wir derzeit vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland gewarnt. Ausgenommen sind hier die meisten Länder der EU, Schengen-assoziierte Staaten (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) und Großbritannien. Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

Was bedeutet dies nun für unsere Gäste?
Grundsätzlich müssen die Gäste aus den Risikogebieten, die sich momentan in Ihrem Haus befinden NICHT abreisen. Das Gesundheitsamt empfiehlt jedoch, dass sich die Gäste bei auftretenden Symptomen oder sonstigen Auffälligkeiten unmittelbar mit einem Arzt in Ihrer Umgebung in Verbindung setzen.

Für Gäste, die Ihre Anreise noch geplant haben, gilt die aktuelle Corona-Verordnung "Einreise-Quarantäne": Hier sind die Ausnahmen der 14-tägigen Einreisequarantäne unter §2 Punkt 5 aufgeführt. Von § 1 Absatz 1 Satz 1 nicht erfasst sind darüber hinaus Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt, und dieses der zuständigen Behörde auf Verlangen unverzüglich vorlegen. Das ärztliche Zeugnis nach Satz 1 muss sich auf eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen durch das Robert Koch-Institut veröffentlichten Staat durchgeführt worden ist. Das Testergebnis darf bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nicht älter als 48 Stunden sein. Das ärztliche Zeugnis nach Satz 1 muss den Anforderungen des § 126b BGB genügen und ist für mindestens 14 Tage nach Einreise aufzubewahren.

Wichtig zu beachten ist, dass sich die Einstufung als Risikogebiet täglich ändern kann und die Bewertung für den Zeitpunkt der Anreise gilt. Ihre Gäste, die in zwei Wochen anreisen wollen müssen also nicht stornieren, oder Sie müssen Ihren Gästen nicht absagen.

+++Update 28.07.2020+++

Gäste aus dem Ausland

Auflagen zur Einreise nach Baden-Württemberg und zu einer möglichen Quarantäne regelt die Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne. Diese ist am 15. Juli in der aktuellen Fassung in Kraft getreten. Die Liste mit den als Risikogebiet eingestuften Ländern wird ständig aktualisiert.

Gäste aus Landkreisen mit hohem Infektionsgeschehen

Seit 25. Juni besteht in Baden-Württemberg ein Beherbergungsverbot für Gäste aus Landkreisen mit hohem Infektionsgeschehen. Details regelt die Corona-Verordnung Beherbergungsverbot. Diese wurde zum 15. Juli um mögliche Ausnahmen vom Beherbergungsverbot (§ 2 Abs. 2) ergänzt.
Weitere Informationen finden Sie im Artikel Beherbergungsverbot für Gäste aus Landkreisen mit hohem Infektionsgeschehen.

+++Update 07.07.2020+++

Ab 2. Juli können Hotels und Gastronomiebetriebe einen Antrag für die Stabilisierungshilfen stellen.

Die Stabilisierungshilfe Corona wird ausschließlich für gewerbliche Unternehmen, Soloselbständige und Sozialunternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe gewährt, die unmittelbar infolge der durch das Coronavirus ausgelösten Corona-Pandemie in Liquiditätsengpässe geraten sind. Betroffene Betriebe er-halten für einen Zeitraum von drei Monaten eine einmalige Liquiditätshilfe in Höhe von bis zu 3.000 Euro zuzüglich 2.000 Euro für jeden Beschäftigten (Voll-zeitäquivalente). Auf eine Deckelung der Betriebsgröße wird dabei verzichtet, da-mit alle Betriebe im Land eine entsprechende Unterstützung erhalten können.

Der Liquiditätsengpass wird auf Basis des betrieblichen Sach-, Personal- und Finanzaufwands des Antragsstellers berechnet. Antragsteller müssen wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen oder als Freiberufler und Solo-selbständige im Haupterwerb tätig sein. Das bedeutet, dass ihr Unternehmen mehr als 50 Prozent seines Umsatzes mit Tätigkeiten in der Branche erwirtschaftet.
Für die Beantragung müssen Antragsteller das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular gemeinsam mit einer Liquiditätsplanung und einem Bescheid ihres Steuerberaters auf dem Portal der Kammern unter www.bw-stabilisierungshilfe-hoga.de hochladen. Die Steuerberaterin oder der Steuerberater müssen mit dem Bescheid bescheinigen, dass die Fördervoraussetzungen erfüllt sind. Das Antragsformular sowie das Formular zur steuerberaterlichen Bescheinigung finden sich auf der Website des Wirtschaftsministeriums.
Hilfestellung bei der Feststellung der Antragsberechtigung sowie bei der Beantragung bieten die Hotlines der Industrie- und Handelskammern. Der Zuschuss wird erst nach erfolgreicher Prüfung auf das in dem Antrag angegebene Konto ausgezahlt. Die Kammern sind für die Vorprüfung der Angaben zuständig. Die L-Bank führt die Bewilligung und Auszahlung durch.

+++Update 03.07.2020+++

Seit 1. Juli 2020 regelt in Baden-Württemberg eine komplett neu gefasste Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) das Leben im öffentlichen und privaten Raum.

Mit dieser vereinfachten Corona-Verordnung entfallen einzelne der bislang gültigen Einzel-Verordnungen (Beherbergungsbetriebe, Gaststätten, Freizeitparks, Indoor-Freizeitaktivitäten, Bordgastronomie, Veranstaltungen, private Veranstaltungen). In diesen Bereichen gelten dann die in der neuen Corona-Verordnung festgelegten allgemeinen Regelungen.

Neben der allgemeinen Corona-Verordnung gelten für den Tourismusbereich weiterhin folgende Einzel-Verordnungen:

Seit 25. Juni besteht in Baden-Württemberg ein Beherbergungsverbot für Gäste aus Landkreisen mit hohem Infektionsgeschehen. Details regelt die Corona-Verordnung Beherbergungsverbot. Informationen zu verbotsbedingten Stornierungen finden Gastgeber in den FAQ des Deutschen Tourismusverbandes unter Punkt 5.

Auflagen zum Betrieb von Schwimmbädern, Thermal- und Spaßbädern sowie Saunen (inkl. Beherbergungsbetriebe) finden sich in der Corona-Verordnung Bäder und Saunen.

Seit 15. Juni ist auch die touristische Nutzung von Reisebussen wieder möglich. Details regelt die Corona-Verordnung Reisebusse.

Auflagen zur Einreise nach Baden-Württemberg und zu einer möglichen Quarantäne regelt die Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne.

+++Update 01.07.2020+++

Beherbergungsverbot für Gäste aus Landkreisen mit hohem Infektionsgeschehen

Personen, die aus einem Landkreis mit hohem Infektionsgeschehen nach Baden-Württemberg einreisen, dürfen künftig nicht mehr in Beherbergungsbetrieben wie Hotels oder Campingplätzen übernachten. Eine entsprechende Corona-Verordnung Beherbergungsverbot wurde am 25. Juni erlassen.

Betroffen sind Stadt- und Landkreise, in denen in den letzten sieben Tagen vor der Anreise die Zahl der Neuinfektionen laut der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts pro 100.000 Einwohner höher als 50 ist. Wer aus den betroffenen Kreisen kommt und dennoch einen Urlaub in Baden-Württemberg antreten möchte, kann ein ärztliches Zeugnis vorlegen, das einen negativen Test auf Covid-19 bescheinigt. Für diese Personen gilt das Beherbergungsverbot nicht.

Die neue Regelung gilt für alle Beherbergungsbetriebe, darunter Hotels, Gasthöfe, Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätze, Wohnmobilstellplätze sowie vergleichbare Einrichtungen.

Eine laufend aktualisierte Übersicht zur Lage in den einzelnen Landkreisen finden Gastgeber und Vermieter auf einer Seite des Robert-Koch-Instituts. Dort sind Landkreise mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner rot eingefärbt.

Informationen zu verbotsbedingten Stornierungen finden Gastgeber in den FAQ des Deutschen Tourismusverbandes unter Punkt 5.

+++Update 24.06.2020+++

Die Landesregierung hat nun die bereits angekündigte Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe beschlossen.

Die große wirtschaftliche Not, in der sich viele Unternehmen des Hotel- und Gaststättengewerbes in der aktuellen Situation befinden, kann nun endlich gelindert werden. Das Hilfsprogramm muss nun rasch gestartet werden, um weitere Schließungen zu vermeiden.

 

Das Programm wird den Betrieben mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss der Überbrückung eines Liquiditätsengpasses für maximal weitere drei Monate dienen.

Demnach erfolgt die Förderung als einmalige Leistung abhängig vom tatsächlichen Liquiditätsengpasses des Betriebs, die sich wie folgt darstellt:

• 3.000 Euro für drei Monate für antragberechtigte Betriebe sowie

• 2.000 Euro für jeden Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) für drei Monate der antragberechtigten Betriebe.

Die Förderung wird ausschließlich für gewerbliche Unternehmen, Soloselbständige und Sozialunternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe gewährt, die unmittelbar infolge der durch das Coronavirus ausgelösten Corona-Pandemie in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Die Abwicklung der Stabilitätshilfe erfolgt über die L-Bank. Die Vorprüfung der qualifizierten Anträge soll wie bei dem erfolgreichen Soforthilfeprogramm des Landes durch die Industrie- und Handelskammern erfolgen.  Diese Vorgehensweise hat sich bewährt.

Die Plausibilität der Liquiditätsplanung, aus der sich der maßgebliche Liquiditätsengpass und damit die Höhe des Zuschusses ergibt, ist durch einen Steuerberater zu bescheinigen.

Die Details und die Förderkonditionen werden in Kürze auf folgender Seite des Landes einsehbar sein:

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/stabilisierungshilfe-corona-fuer-das-hotel-und-gaststaettengewerbe/

+++Update 09.06.2020+++

Die wesentlichen Änderungen vom 9. Juni

  • Bereits seit dem 9. Juni sind Feiern mit maximal 99 Teilnehmenden wieder möglich. Die Corona-Verordnung für private Veranstaltungen regelt, unter welchen Bedingungen.
  • Die Corona-Verordnug des Landes wird mit Ausnahme des § 4a (Einrichtungen nach § 111a SGB V) bis einschließlich 30. Juni verlängert. § 4a tritt mit Ablauf des 14. Juni außer Kraft.
  • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist künftig in einer Gruppe mit Angehörigen von bis zu zwei Haushalten oder bis zu zehn Personen gestattet. Bisher durfte man sich im öffentlichen Raum nur mit den Personen eines weiteren Haushalts treffen.
  • Bei Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen außerhalb des öffentlichen Raums dürfen sich jetzt bis zu 20 statt bisher nur zehn Personen aus mehreren Haushalten treffen oder ohne zahlenmäßige Beschränkung, wenn alle Personen miteinander verwandt sind.
  • Das Sozialministerium kann nun auch Verordnungen für Veranstaltungen mit bis zu 500 Teilnehmenden erlassen.
  • Die Verordnungsermächtigung für Hygienevorgaben für Bäder wird auf Saunen erweitert.
  • Ab 15. Juni wird der Betrieb von Reisebussen im touristischen Verkehr wieder erlaubt, wenn und soweit der Betrieb durch Rechtsverordnung zugelassen ist.

+++Update 26.05.2020+++

Am Wochenende haben das Sozial- und Wirtschaftsministerium eine neue Corona-Verordnung für Beherbergungsbetriebe in Baden-Württemberg veröffentlicht. Die Verordnung zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus (SARS-CoV-2) in Beherbergungsbetrieben sowie auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen (Corona-Verordnung Beherbergungsbetriebe – CoronaVO Beherbergungsbetriebe) regelt den Betrieb von Hotels, Gasthöfen, Campingplätzen und sonstigen Beherbergungsbetrieben, die ab 29. Mai wieder touristische Übernachtungen anbieten dürfen.

Übernachtungen in Ferienwohnungen sowie Wohnwagen, Wohnmobilen oder festen Mietunterkünften sind von der Verordnung ausdrücklich ausgenommen, sofern eine Selbstversorgung ohne die Benutzung von Gemeinschaftseinrichtungen erfolgt.

Die wichtigsten Inhalte im Überblick:

  • Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung: An der Rezeption ist dies für Personen ab Vollendung des sechsten Lebensjahrs vorgeschrieben. Auf anderen Verkehrsflächen (Flur, Treppenhaus usw.) soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Beschäftigte sind generell verpflichtet, in Räumen mit Gästekontakt eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Aushang: Die gültigen Hygiene- und Abstandsregeln müssen außerhalb des Betriebs per Aushang kenntlich gemacht werden.
  • Speicherung von Kontaktdaten: Betreiber müssen die Kontaktdaten der Nutzerinnen und Nutzer erheben und für vier Wochen speichern.
  • Gemeinsame Nutzung von Gästezimmern: Hier gelten die allgemeinen Regeln für Versammlungen im privaten Raum (§ 3 Abs. 2 CoronaVO). Aktuell sind fünf Personen aus unterschiedlichen Haushalten erlaubt. Bei Gästen, die in einem Haushalt leben, besteht keine Obergrenze bei der Zimmerbelegung.
  • Belegung von Zimmern: Eine Obergrenze zur Belegung der Zimmer (Auslastung) wurde nicht erlassen.
  • Restaurantbetrieb, Schwimmbäder, Ladengeschäfte und sonstige Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben: Hier gelten die in der allgemeinen Corona-Verordnung, der Corona-Verordnung Gaststätten oder der Corona-Verordnung Einzelhandel erlassenen Regelungen.
  • Hygienebestimmungen: Zur Reinigung und Desinfektion von Oberflächen, Textilien und anderen Gegenständen wurden umfangreiche Vorschriften festgelegt.

+++Update 16.05.2020+++

Orientierungshilfe zur Wiedereröffnung von Ferienunterkünften in Corona-Zeiten - DTV:

https://docs.google.com/document/d/13KUy9VWyDxU8gThN0LtoLzlz-6oyG3Fsk2qPQjDGgYI/preview?pru=AAABchO5lZA%2AHz6_tk9Am6InX2a6zrNQVQ&fbclid=IwAR3mcqfgMjcGUVDYylm4RfIiP7uhfyXxfDlaEWeEo3bflwU_9aB3Nx9i6H4#heading=h.duqcrsgyctjs

Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung (Stand 15.05.2020) des Landes Baden-Württemberg:

+++Update 14.05.2020+++

Wertvolle Tipps für Gastgeber: Was ist zu beachten bei der Wiedereröffnung? Die DZT in Zusammenarbeit mit der DIHK hat hierzu eine Präsentation erstellt. Diese können Sie hier runter laden:

Alle weiteren Informationen zur Länderverordnung finden Sie hier: https://www.deutschertourismusverband.de/service/coronavirus/uebersicht-zu-behoerdlichen-massnahmen.html

+++Update 08.05.2020+++

Ab dem 18. Mai dürfen in Baden-Württemberg die Gastronomie im Außen- und Innenbereich sowie die Ferienwohnungen und Campingplätze wieder schrittweise öffnen. In einem weiteren Schritt folgen ab 29. Mai sonstige Beherbergungsbetriebe wie Hotels sowie Freizeitparks.

Weitere Informationen des Landes: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/schrittweise-oeffnung-von-gastronomie-und-beherbergungsbetrieben/

+++Update 07.05.2020+++

Fahrplan zur schrittweisen Lockerung des Landes Baden-Württemberg - Stand 06.05.2020

Gastronomie und Tourismus

Vor Pfingsten 2020:

  • Öffnung der Campingplätze und Wohnmobilstellplätze für Dauercamper mit autarker Versorgung.
  • Öffnung der Außengastronomie. In einem weiteren Schritt später Öffnung des Innenbereichs von Speisewirtschaften.
  • Freiluft-Ausflugsziele mit Einlasskontrolle.
  • Kontaktarm auszugestaltende Freizeitangebote wie etwa Minigolf oder Bootverleih werden wieder erlaubt.
  • Fahrradverleih zu touristischen Zwecken wird wieder möglich

Ab Pfingsten 2020:

  • Beherbergungsbetriebe, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze dürfen wieder touristische Gäste aufnehmen.
  • Öffnung von Besucherzentren und Freizeitparks.

+++Update 30.04.2020+++

Liebe Gastgeber, wir hoffen, es geht Ihnen gut und Sie behalten in der ungewohnten Zeit Mut, Heiterkeit und Optimismus. Was Sie aktiv tun können, um nach Ende der Krise ganz vorn mitzuspielen, erfahren Sie hier: Die 8 besten Tipps für Gastgeber. www.lohospo.de/Corona
Es grüßt Sie herzlich die Lohospo GmbH und die Tourismusgemeinschaft Albtal Plus e.V.

+++Update 29.04.2020+++

Seit dem 27.04.2020 gilt in ganz Deutschland die Maskenpflicht beim Einkaufen in allen Läden sowie beim Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Bitte beachten Sie beim Fahren mit dem ÖPNV folgende Schutzmaßnahmen:

www.kvv.de/unternehmen/kvv-news/detail/maske-tragen-verantwortung-tragen.html

+++Update 31.03.2020+++

Inzwischen haben Ministerien und Behörden in Baden-Württemberg verschiedene Hotlines zur Corona-Krise eingerichtet. Betroffene erhalten dort Auskunft  zu Fragen rund um das Thema Finanzhilfen, zur Auslegung der Corona-Verordnung oder zum Kurzarbeitergeld.

Allgemeine Fragen zum Coronavirus:

Hotline des Landesgesundheitsamtes
(0711) 904 39555
Mo – So 09:00 bis 18:00 Uhr

Fragen zur Corona-Verordnung:

Fragen zur Auslegung der CoronaVO beantwortet die Hotline des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau:

(0800) 40 200 88 (gebührenfrei)
Mo – Fr 09:00 bis 18:00 Uhr
coronaverordnung@wm.bwl.de

Fragen zu Finanzhilfen:

Fragen zu Finanzhilfen beantwortet die Hotline des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau:

(0800) 40 200 88 (gebührenfrei)
Mo – Fr 09:00 bis 18:00 Uhr
finanzierungen@wm.bwl.de

Allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus:

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums
(030) 18615 1515
Mo – Fr 09:00 bis 17:00

Fragen zu Bürgschaften bis 2,5 Mio. Euro:

Bürgschaftsbank Baden-Württemberg
(0711) 1645 6
ermoeglicher@buergschaftsbank.de

Fragen zu Bürgschaften über 2,5 bis 5,0 Mio. Euro:

L-Bank
(0711) 122 2999
Mo – Do 08:30 bis 16:30 Uhr
Freitag 08:30 bis 16:00 Uhr
buergschaften@l-bank.de

Unterstützung bei Betriebsmittel-, Liquiditäts- und Überbrückungsfinanzierungen:

L-Bank
(0711) 122 2345
Mo – Do 08:30 bis 16:30 Uhr
Freitag 08:30 bis 16:00 Uhr
wirtschaftsfoerderung@l-bank.de

Informationen zum Thema Kurzarbeitergeld für Arbeitgeber:

Unternehmerhotline der Bundesagentur für Arbeit
(0800) 4 555520
Mo – Fr 08:00 bis 18:00 Uhr

+++Update 27.03.2020+++

Steuer-Newsletter März 2020: Schnellübersicht zur Corona-Krise.

1. Sofortmaßnahmen für Unternehmen
2. Rechte und Pflichten der Arbeitnehmer
3. Antrag auf Kurzarbeitergeld
4. Erleichterung für Steuerzahler

Alle Infos hier:

+++Update 24.03.2020+++

Soforthilfen des Landes: ab Mittwoch, 25.3.2020können Soforthilfen für unmittelbar von der Corona-Pandemie betroffenen Solo-Selbstständigen, Unternehmen und Angehörigen der Freien Berufe über ein Antragsformular auf der Internetseite des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg beantragt werden. Der Antrag muss dann bei der zuständigen IHK (Industrie- und Handelskammer) eingereicht werden. Dieses Hilfsprogramm gilt auch für Unternehmen der Tourismusbranche!

Die Konditionen der finanziellen Soforthilfe sind:

- 9.000 Euro für drei Monate für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,

- 15.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,

- 30.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigte

 

Mit der zum Wochenende aktualisierten Verordnung nach dem Infektionsschutzgesetz der Landesregierung Baden-Württemberg haben sich einige Punkte in Bezug auf das Thema Tourismus geklärt. Bitte sehen Sie dazu die Verordnung in der Anlage und die entsprechenden Auslegungshinweise in der Anlage.

-§ 7 (2) wurde gestrichen und § 4 (1) um 15. ergänzt: Damit ist die Schließung von Beherbergungsbetrieben, Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen bis 19. April verordnet. Konkretisiert wird in der Auslegung Beherbergungsbetrieb um Ferienwohnungen.

•WICHTIG! Die Schließung ist nur bis zum 19. April angeordnet!!! Wir sind uns bewusst, dass eine Ausdehnung des Zeitraums möglich ist, aber rein formal sind Übernachtungen (nach jetzigem Stand) ab dem 20.April möglich. Für Gastgeber heißt das, dass bestehende Buchungen nach dem 20. April momentan nicht abgesagt werden müssen. Wir verweisen hierzu auch nochmal auf den Service von Lohospo (https://hilfe.lohospo.de/support/solutions/articles/17000101071-fragen-zu-corona) und den DTV sowie den DEHOGA.

•Übernachtungen zu geschäftlichen Zwecken sind nach wie vor erlaubt! Wir haben Anrufe von Gastgebern erhalten, die wirkliche Geschäftsreiseanfragen (z.B. von Monteuren) erhalten haben. Das ist zulässig. Wir empfehlen, dass sich die Gastgeber den Zweck und Umfang der Geschäftsreise formlos bestätigen lassen. Bei allen „zweifelhaften“ Geschäftsreiseanfragen, ist aus unserer Sicht Vorsicht geboten. Im Zweifel wird der Gastgeber bestraft!

•Auch Campingplätze müssen schließen! Dazu finden Sie auch eine Infoblatt des BVCD in der Anlage. Auf Seite 1 unten gibt es auch Hinweise zum Umgang mit dem Thema Dauercamping. Diese decken sich mit den Auslegungshinweisen zur Verordnung des Landes, wonach der Aufenthalt auf dem Campingplatz nur gestattet ist, wenn der Campingplatz der amtliche Wohnsitz ist!

  Merkblatt Corona BVCD  (pdf - 243,30 kB)

+++Update 23.03.2020+++

Mit der in Kraft getretenen Verordnung nach dem Infektionsschutzgesetz der Landesregierung Baden-Württemberg (siehe unten) ist der Tourismus im Landkreis durch Verbot zum Erliegen gekommen. Die letzten Ausflugsziele haben geschlossen und auch die meisten Hotels haben Ihren Betrieb eingestellt. Dennoch sind bei uns einige Fragen aufgetreten, die sich mit den einzelnen Inhalten der Verordnung beschäftigen.

-§ 7 (2) gewerbliche Übernachtungen zu touristischen Zwecken sind untersagt. Das ist soweit klar und gilt auch für touristische Übernachtungen auf Campingplätzen! Nicht wirklich geklärt sind aus unserer Sicht: Wie sind Wohnmobilstellplätze zu behandeln? Sind Übernachtungen in Privatunterkünften erlaubt? Warum ist es sinnvoll den Geschäftsreiseverkehr komplett auszunehmen oder braucht es hier Klarstellungen? Was ist mit dem Tagestourismus? Welche Regelungen gelten für Dauercamper? Alle diese Punkte versuchen wir zu klären und geben diese dann schnellstmöglich weiter!

-Beim Thema Dauercamper haben wir auf konkrete Anfragen von Campingplätzen folgende Empfehlung weitergegeben:

Leider haben wir zum Thema Dauercamper noch keine wirklich aussagekräftigen Informationen bekommen. Die IHK ist sich momentan nicht sicher und auch der Campingverband BVCD prüft die Lage noch juristisch. Die reine Übernachtung auf dem Campingplatz ist ansonsten touristisch somit ab sofort in Baden-Württemberg untersagt. Aus meiner Sicht liegt die Ansteckungs-/und Verbreitungsgefahr beim Thema Dauercamping vor allem bei der Infrastruktur, die von mehreren Campern genutzt werden (Kiosk, Waschräume, Gastronomie etc.).

Wir haben bereits andere Campingplätze, die den touristischen Betrieb geschlossen haben. Damit ist den Dauercampern aktuell noch eine kleine Tür offengehalten. Eine rechtliche Grundlage gibt es im Moment leider nicht, es macht aber sicherlich Sinn an die Dauercamper zu appellieren, momentan auf den Besuch auf dem Campingplatz zu verzichten.

-Sollten Sie bereits jetzt Ihre Wohnmobilstellplätze schließen wollen, sehen wir dazu in der Auslegung des §4 Schließung von Einrichtugen  (1) 5. Alle öffentlichen und privaten Sportanlagen (..)und ähnliche Einrichtungen  

-Für den §5 (2) gab es zwischenzeitlich eine Spezifizierung für den Begriff von „Schank- und Speisegaststätten sowie Mensen“:  der Begriff „Schank- und Speisegaststätten“ ist restriktiv auszulegen, d.h. alleinige Schankgaststätten sollten nicht unter die Ausnahmeregelung fallen. Im Klartext: Kneipen und Cafes fallen im Zweifel nicht unter die Ausnahmen, wenn kein festes (Haupt-)Speisenangebot besteht!

-Verwirrung herrscht an vielen Stellen auch über die Dauer des Betretungsverbots unter §7. Die Verordnung ist nach §10 bis 14. Juni in Kraft. An einigen Stellen ist aber ausdrücklich der 19. April erwähnt. Dieses Datum ist auch aktuell wichtig, da bei Gastgebern ja bereits Buchungen vorliegen, die in den genannten Zeiträumen liegen und ggf. Umbuchungsanfragen bestehen. Auch hier versuchen wir Klarheit zu bekommen und werden die Informationen dann entsprechend weitergeben.   

-Sollten bei Ihnen noch Fragen oder Hinweise zu einzelnen Punkten der Verordnung oder zur Auslegung einzelner Punkte auftreten, melden Sie das gerne an uns zurück. In Abstimmung mit dem Landratsamt sammeln wir alles und geben an die Ministerien Rückmeldung mit der Bitte um Klärung und Verfeinerung der Verordnung.

 

Mit dem Tourismusverbot haben auch unsere Gastgeber eine gewisse rechtliche Grundlage für Stornierungen und Absagen erhalten. Zudem hat das das Auswärtige Amt eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen, die Reisefreiheit ist extrem eingeschränkt. Gerne möchten wir Sie nachstehend zu den grundlegendsten Fragen (die vor allem Gastgeber betreffen) informieren, verweisen aber auch die offiziellen Quellen des DTV (https://www.deutschertourismusverband.de/service/coronavirus.html) und der DEHOGA (https://www.dehogabw.de/informieren/branchenthemen/coronavirus.html). Bitte verweisen Sie im Gespräch mit Ihren Gastgebern auch darauf, dass Sie nicht zur Rechtsberatung berechtigt sind. Die rechtliche Gesamt-Einordnung erfolgt von allen Stellen aktuell nur unter Vorbehalt.

 Die wichtigsten Fragen:  

-Dürfen Gäste kostenfrei stornieren? 

Ab sofort gilt: Ja, Reisende können kostenlos stornieren. Denn mitterweile wurde die Gefährdungslage für ganz Deutschland vom Robert-Koch-Institut (RKI) als 'hoch' eingestuft.

Gastgeber und Reiseveranstalter sind nicht schadenersatzpflichtig, es trifft sie kein Verschulden an der Situation.

Generell gilt die Empfehlung für Gastgeber: Einigen Sie sich gütlich mit Ihren Gästen. Flexibilität und Verständnis sind gefragt.

-Dürfen überhaupt noch Gäste angenommen werden? 

Sie sind in jedem Fall frei von jeglicher Verpflichtung, Gäste anzunehmen. Das außerordentliche Kündigungsrecht besteht auch für Gastgeber. Das RKI hat die Gefährdungslage in Deutschland als 'hoch' eingestuft, touristische Reisen sind derzeit nicht erlaubt.

Zusatz: Geschäftsreisen oder Übernachtungen zu notwendigen Zwecken sind noch erlaubt.

Gastgeber, die einen Lohospovertrag haben, werden in dieser Phase auch von Lohospo unterstützt und betreut. Stetige Informationen und Updates werden ebenfalls über einen Newsletter an die Gastgeber und Regionen verteilt (https://hilfe.lohospo.de/support/solutions/articles/17000101071-fragen-zu-corona).   

 

Die Bundesregierung hat bereits über die Flexibilisierung des Kurzarbeitergeldes und der Zusage von Steuerstundungen und Liquiditätshilfen eine gewisse Soforthilfe für betroffene Betriebe aufgelegt. Eine gute Übersicht dazu finden Sie unter: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Oeffentliche_Finanzen/2020-03-13-Schutzschild-Beschaeftigte-Unternehmen.html  

Diese Hilfen stehen natürlich auch allen anderen betroffenen Unternehmen (z.B. Einzelhandel etc.) zur Verfügung und durch die sich verschärfenden Maßnahmen, ist der Andrang und Bearbeitungsstau an den entsprechenden Stellen nach Auskunft einiger Betriebe bereits recht groß. Stellen Sie Ihre Fragen auch an folgende stellen: Agentur für Arbeit, Hausbanken, IHK und die eigenen Steuerberater.

 

+++Stand 17.03.2020+++
In der Geschäftsstelle sind wir in einer sehr glücklichen Situation, denn: Seit zwei Wochen sind wir digital! Wir haben unsere EDV umgestellt auf eine Cloud-Lösung, auf die G-Suite. Damit sind wir komplett unabhängig und können von überall aus arbeiten - je nachdem, wie die Situation es erfordert. Das bedeutet, dass wir wie gewohnt für Sie erreichbar sind! Über Telefon, Mail, Social Media, Chat oder Video-Konferenz können wir die komplette Bandbreite der Kommunikation bieten. 

Wir sind da für alle Fragen rund um den Umgang und die Auswirkungen durch das Corona-Virus. Die Folgen im Tourismus sind jetzt schon weitreichend und noch nicht in vollem Umfang absehbar. Wir bleiben am Ball, sammeln alle Informationen und versuchen, soweit wie möglich Fragen zu beantworten und zu helfen. 

Wichtig für uns in den nächsten Wochen wird sein, dass wir uns mit der Zeit nach dem Corona-Virus und seinen Auswirkungen beschäftigen. Welche Maßnahmen können wir treffen, um den Schaden in der Region so weit wie möglich auszugleichen. Wir freuen uns auf Anregungen und einen regen und “digitalen” Austausch! 

In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund! 

Ihr Team von Albtal Plus
Bettina Reitze-Lotz und Julia Strickfaden 

Unsere Kontaktdaten
Telefon: 07243 3549790 oder 3549791
Mobil: 0176 73746877
info@albtal-tourismus.de
bettina.reitze-lotz@albtalplus.de
julia.strickfaden@albtalplus.de

Gut zu Wissen

Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes informiert in einem Sondernewsletter und bietet mit dem Corona-Navigator Transparenz und Orientierung: 

Mit dem neuen Info-Portal https://corona-navigator.de bietet das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes Tourismus-Profis den Zugang zu aktuellen Nachrichten und Wissen. Das exklusiv für die Tourismuswirtschaft entwickelte Info-Angebot ordnet die Entwicklungen unter der Rubrik Nachrichten neutral ein. In der Rubrik Wissen werden aktuelle und tourismusspezifische Studien zusammengefasst und eigene Kurzanalysen und Beiträge veröffentlicht. Vom 13.03.2020 an und bis auf weiteres ist das Info-Portal für die Tourismusbranche online. Besuchen Sie den Corona Navigator

Der Deutsche Tourismusverband hat ein Merkblatt für Gastgeber erstellt, das die häufigsten Fragen im Zusammenhang mit Stornierungen beantwortet:
https://www.deutschertourismusverband.de/service/coronavirus.html

Informationen von Booking: https://partner.booking.com/de/hilfe/recht-sicherheit/wichtige-informationen-bez%C3% BCglich-des-coronavirus
Informationen von Airbnb: https://www.airbnb.de/help/article/2701/coronavirus%C2%A0-wichtige-informationen-u nd-richtlinien-f%C3%BCr-besondere-umst%C3%A4nde
Informationen des DEHOGA: https://www.dehoga-bundesverband.de/fileadmin/Startseite/06_Presse/Pressemitteilung en/2020/DEHOGA-IHA-Merkblatt_Coronavirus_2020-03-11.pdf&sa=D&source=hangouts &ust=1584093675064000&usg=AFQjCNHH1gVpY3VrD-7-I0gDXS6Qf8kLPw
Bitte beachten, dass die obigen offiziellen Stellen diese Merkblätter laufend aktualisieren.