Radtour zur Pfinzquelle große Runde

Kondition 
Technik 
Erlebnis 
Landschaft 

Interessante und abwechslungsreiche Radtour zur Pfinzquelle mit Übergang in das Albtal.  Unterwegs interessante historische Gebäude, künstlerische und landschafliche Impressionen. Fahrzeugmuseum Marxzell

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt der Tour:

Grünwettersbach Mitte

Zielpunkt der Tour:

Ittersbach Pfinzquelle

Beschreibung

Interessante Radtour zur Pfinzquelle. Zuerst talabwärts bis Durlach, dann immer im Pfinztal dem Fluss folgend bis zur Quelle bei Ittersbach. In Ittersbach kann man sich dann entscheiden, ob man auf der kürzeren Strecke wieder zurück zum Ausgangspunkt fährt oder noch ein Stück im Albtal fährt, um dann nach dem Aufstieg nach Waldbronn wieder auf den Anschluss nach Grünwettersbach zu treffen.

Hier wird die längere Tour beschrieben.

 Da überwiegend im Tal gefahren wird gibt es nur im Übergang vom Pfinz- in das Albtal eine mäßige Steigung zwischen Weiler und Langenalb

Wegbeschreibung

Start in Grünwettersbach bei den Geschäften in der Nähe der Bushaltestelle Grünwettersbach-Mitte. Über die Heidenheimer Straße unter der Autobahn hindurch zum Ortsrand von Hohenwettersbach in die Lindenstraße und dann scharf rechts abbiegen in den Batzenhofweg bis in die Nähe des Batzenhofes, dort links in die Ochsenstraße und weiter über die Pappelallee zum „Thomashof“ und „Forsthaus“.

Aussicht zum Schwarzwald und Turmberg mit Rheinebene und Pfälzer Wald. Am Wegweiser „Judenweg“ dem Hinweise „Turmberg“ folgen dabei kommt man am Rittnerthof (Reiterhof) vorbei. Schön ist die Aussicht in das Pfinztal mit dem Hopfenberg bei Berghausen im Hintergrund. Weiter geht die Fahrt am Ausflugslokal Schützenhaus, dem Waldseilgarten und Sportschule Schöneck vorbei zum Turmberg. Hier kann man eine Pause einlegen und die Aussicht über Durlach, Karlsruhe, Rheinebene und Pfälzer Wald genießen.

Anschließend geht die Fahrt über die Jean-Ritzert-Straße über 2 Kehren hinunter nach Durlach. Um zur römischen Villa rustica zu kommen, an der Ampel die Straße überqueren und rechts weiter bis kurz vor der Gewerbeschule, dort links zur Villa rustica abbiegen. Sie wurde 1991 bei Bauarbeiten für die Gewerbeschule entdeckt. Leider wurde ein Teil des Fundes aus Unkenntnis durch Baggerarbeiten zerstört. Zu sehen sind die Grundmauern und der Keller. Hinweistafeln mit Erläuterungen befinden sich auf dem Gelände.

Wer auf eine Besichtigung verzichten will, bleibt auf der rechten Straßenseite in Richtung des „Badischen Malerdorfes“ Grötzingen, ein Stadtteil von Karlsruhe und fährt über die Brücke über die B10 und der Bahnlinie nach Stuttgart in die Eisenbahnstraße ein und links in die Büchelbergstraße zum Rathausplatz. Das Grötzinger Fachwerkrathaus ist sehenswert.

Ab hier wird die Fahrt auf dem Radweg in Richtung Pforzheim an der Pfinz entlang fortgesetzt, bis in Berghausen die Pfinz überquert wird, dann weiter am Fluss entlang bis Söllingen. Am Ortsende wird die Pfinz verlassen und der Radweg unterquert bei der Kapellenstraße die Bahngleise und biegt später dann zum Waldrand ab. Der nächste Ort ist dann Kleinsteinbach. Dort können Ruinenreste einer Turmburg aus dem 12. Jh. besichtigt werden. (Informationstafel am Weg zur Ruine). Um den Skulpturenweg zu besichtigen, folgt man beim Wegweiser „Kleinsteinbach Festplatz“ dem Hinweis „Skulpturenweg“, der dann in ca. 1 km. Entfernung beginnt.

Nach der Besichtigung fährt man den gleichen Weg zurück bis zum Wegweiser „Kleinsteinbach Festplatz“ und dem Hinweis nach „Remchingen-Singen“ bzw. Radweg nach Pforzheim folgen. In der Pfinzstraße auf die Marktstraße, dann durch die Unterführung der Bahn und B10 in Richtung Schwimmbad fahren. Hier wieder an der Pfinz entlang. Anschließende erreicht man die Wiesenstraße, dieser folgen bis zur Nöttinger Straße, rechts abbiegen und weiter in die Jahnstraße bis zu deren Ende. Der Weg windet sich dann in einigen Kurven durch Wiesen bis zum Waldrand und an diesem entlang bis zum Ortseingang Nöttingen Den Ortsteil Nöttingen läßt man rechts liegen und fährt weiter bis zur DietenhäuserMühle.

Die Straße führt dann direkt nach Keltern in den Ortsteil Ellmendingen. Dort kann man eine alte Kelter aus dem 16. Jh. besichtigen. Dazu folgt man am Wegweiser „Ellmendingen/Arnbach“ dem Hinweis „Heimatmuseum“

Die im 16. Jahrhundert erbaute Ellmendinger Kelter, eine "Torkel", ist heute eine seltene Sehenswürdigkeit. Zum letzten Mal wurde 1937 in ihr gekeltert. Ein Neubau übernahm 1939 ihre Aufgaben. Das im alten Kelterstübchen eingerichtete Heimatmuseum zeigt eine Wohnung um 1900 und präsentiert die Arbeitswelt alter Handwerksberufe. In wechselnden Ausstellungen werden historische Zeugnisse der Geschichte gezeigt. Alte Weinkeltern findet man auch in Dietlingen (1752), Niebelsbach und Dietenhausen. Die Kelter in Dietlingen aus dem Jahre 1752 steht ebenfalls unter Denkmalschutz.

Johannes Kepler, der weltberühmte Astronom und Mathematiker wohnte von 1579 - 1584 mit seinen Eltern in Ellmendingen, wo sein Vater das Gasthaus "Sonne" gepachtet hatte. Eine Gedenktafel hält dies in Erinnerung.

Dann wieder zurück und weiter geht die Fahrt auf der Keplerstraße weiter Richtung Weiler. Hier zunächst am Ortsrand entlang in die Hauptstraße, Quellenstraße, Siedlung in den Neumüllerweg zum Wegweiser „Weiler/Im Laile“.

Bis zur Hochmühle im Tal der Pfinz und weiter fahren bis Ittersbach. In Ittersbach beim Wegweiser „Pfinztalstraße“ weiter in Richtung „Pfinzhof“ Der Weg führt an der Kirche und am Friedhof vorbei hinab zu einer kleinen Brücke im Quellgebiet der Pfinz. Diese entspringt etwa 200 m weiter in westlicher Richtung.

Nach der Besichtigung wieder zurück zur wohlverdienten Einkehr. Empfohlen wird das Gasthaus Rössle, Ittersbach

Hier besteht nun die Möglichkeit über die kleine Runde von Ittersbach über Karlsbad und Waldbronn nach Grünwettersbach die Fahrt zur Pfinzquelle zu beenden oder mit

der großen Runde über das Albtal die Tour zu beenden, deren Beschreibung hier fortgesetzt wird.

Der Start zur Weiterfahrt beginnt nach der Einkehr beim Gasthaus Rössle. Durch den Ort in Richtung Langenalb auf der L 622 fahren. Hier ist steht leider kein Radweg zur Verfügung. In Langenalb wird diese Straße verlassen und in die Heerstraße eingebogen. Hier beginnt dann die Abfahrt in das Albtal. Das Seitental zum Albtal ist mit Wald und Wiesen sehr abwechslungsreich und wird zuerst vom Dorfbach, dann vom Maisenbach durchflossen. Der Weg endet an einer Straßeneinmündung. Über eine Brücke über den Maisenbach wird auf die andere Talseite gewechselt und diesen Weg an einer ehemaligen Forellenzuchtanlage bis nach Marxzell gefahren. Vorsicht ist bei beim Einfahren in die L565 geboten.

Wer sich Zeit nehmen will, kann in Marxzell das Fahrzeugmuseum besichtigen (täglich geöffnet von 14.00 bis 17.00 Uhr)

Wir folgen beim Wegweiser „Museum Marxzell“ dem Hinweis „Fischweier“ und biegen dann auf den Graf-Rhena-Weg ein, der bis nach Ettlingen immer an der Alb entlang führt. Wer will kann auch auf der anderen Seite das Albtal hinunter fahren, dies empfiehlt sich besonders an Tagen, an denen viele Wanderer unterwegs sind und den Graf-Rhena-Weg benutzen. Es können beide Wege bis Neurod benutzt werden.

Der Graf-Rhena-Weg überquert auf einer Brücke die Moosalb. Beim Wegweiser „Kochmühle“ in Richtung „Reichenbach“ fahren, dabei zunächst die Bahngleise überqueren, ein Stück rechts auf der L564 (Herrenalber Straße) fahren und beim Bahnhof nach links abbiegen. Vorsicht, Gegenverkehr beachten!!

Hier wird dann das Albtal verlassen und es beginnt der Aufstieg nach Waldbronn-Reichenbach auf die Höhe.

Die Straße „Am Sohl“ (Wegweiser) nach links verlassen und über das Hetzeltal nach Reichenbach weiterfahren. Dabei kann man sich im Kurpark (langsam wegen Kurgäste) an der Kneippanlage erfrischen, um dann hoch auf die Etzenroter und Pforzheimer Straße zu gelangen, in die links abgebogen wird, bis man dann rechts in die Stuttgarter Straße einfährt.

Nach rechts weiter –für den Abschluss der Tour- bis zur nächsten Einkehrmöglichkeit im Gasthaus Lindenbräu.

Nun ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt der Tour. Wir folgen weiter der Stuttgarter Straße und benützen ab der Ampel den Radweg am Freibad vorbei hoch bis zum Informationspavillon, über die Straße zum „Wasserbehälter“, dort dem Hinweis „Am Zehntpfad“ folgen, auf den Busenbacher Weg in Richtung Grünwettersbach weiterfahren bis der Ortseingang erreicht wird. Weiter geradeaus, dann an der ehemaligen Schule rechts hinunter zum Startpunkt in Grünwettersbach-Mitte. Die Tour ist beendet und hoffentlich ist alles gut gegangen und viele Eindrücke können mit nach Hause genommen werden.

Ausrüstung

Verkehrstüchtiges Trekkingrad oder MTB. Auch für Pedelec geeignet. Entsprechende Kleidung. Getränke. Verpflegung unterwegs möglich. Reparaturset.

Tipp des Autors

Sicherheitshinweise

Das Tragen eines Fahrradhelms wird empfohlen. Vorsicht beim Überqueren der L622 Langensteinbach Ortseingang und L 609 bei Busenbach / Waldbronn.

Anfahrt

PKW von Karlsruhe: Südtangente, B3, L623 bis Grünwettersbach,

von Ettlingen und Durlach B3, L623 bis Grünwettersbach

Parken

PKW Parkplatz ehem. Festgelände bei der Seniorenresidenz UTM 32 U 461386 5422095

Öffentliche Verkehrsmittel

Werden für die Anfahrt zum Startpunkt nicht empfohlen, da nur begrenzte Mitnahmemöglichkeiten im Bus vorhanden sind. Zwischen Langensteinbach und Ittersbach verkehrt die Albtalbahn Linie S11,. Fahrräder können mitgenommen werden.
Höhenprofil:
Schwierigkeit mittel
Länge64,58 km
Aufstieg 631 m
Abstieg 604 m
Dauer 4,35 h
Niedrigster Punkt118 m
Höchster Punkt381 m
Startpunkt der Tour:

Grünwettersbach Mitte

Zielpunkt der Tour:

Ittersbach Pfinzquelle

Eigenschaften:

Rundtour Einkehrmöglichkeit

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Weitere Infos

Grötzingen

Keltern

Gemeinde Karlsbad

TOURIST INFORMATION, Hirtenstraße 45 , 76307 Karlsbad 

Telefon +49 7202.9304400 Fax +49 7202.9304420 
rathaus@karlsbad.de

https://www.facebook.com/albtal.schwarzwald

http://www.fahrzeugmuseum-marxzell.de/

 

Schwarzwaldverein e.V.